Navigation

Inhalt Hotkeys
SFB 692 - H A L S - Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile
SFB 692

SFB 692 - Hochfeste Aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile

Aktuelles

 
Ausblick: 18. Werkstofftechnisches Kolloquium 10./11.März 2016
 

Wir freuen uns, Sie zum 18.Werkstofftechnischen Kolloquium des Instituts für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik (IWW) einladen zu dürfen. Es findet am 10. und 11. März 2016 an der TU Chemnitz statt.

Neben zahlreichen Vorträgen rund um die Themen Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik erwartet Sie die Möglichkeit, Kontakt mit einigen Industrieunternehmen aus der Region Chemnitz aufzunehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter

http://www.wtk.tu-chemnitz.de/

 

 

Ausblick: Werkstoffwoche 14.-17.09.2015

Vom 14.-17.09.2015 findet die Werkstoffwoche erstmals in der Messe Dresden statt.

Neben einem Kongress, in dem innovative Werkstoffentwicklungen und -anwendungen in Plenar- und Übersichtsvorträgen, Workshops und Postern vorgestellt werden, wird es auch eine Fachmesse geben, auf der Hersteller, Bearbeiter und Anwender von Werkstoffen und Maschinen beste Vorraussetzungen für die Präsentation ihrer Produkte erhalten.

Der SFB 692 beteiligt sich an der Werkstoffwoche mit mehreren Vorträgen, außerdem finden Sie uns am Messestand Nr.18.

Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen finden Sie unter

http://www.werkstoffwoche.de/home/

 

 

DGM Magazin "dIALOG"

Voraussichtlich im Oktober 2015 wird sich unser SFB 692 im Magazin "dIALOG" präsentieren.
Das von der DGM herausgegebene und von der ALPHA Informationsgesellschaft mbH verlegte Magazin spricht mit einer Auflagenstärke von ca. 4000 Stück eine große Zahl an Interessenten aus Industrie und Forschung an.
 

 

Dr. Frint als neuer Teilprojektleiter ab Mai 2015

Wir freuen uns, Herrn Dr. Frint als neuen Teilprojektleiter begrüßen zu dürfen. Er wird nun zusammen mit Prof.  Dr.-Ing. habil. Martin F.X. Wagner das Teilprojekt C5 "Lokalisierungsphänomene an ECAP-umgeformten Aluminiumwerkstoffen" leiten.

 

 

Von der Grundlagenforschung zur Anwendung - Gründung der AG 5 „Mikromechanik, Materialmodellierung und Simulation“
 
Unter der Leitung von Prof. Dr. Jörn Ihlemann, Professur Festkörpermechanik und stellvertrender Sprecher des SFBs 692, wurde eine neue Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit mikromechanischen Fragestellungen, Materialmodellierung und Simulation auseinandersetzt. Sie leistet einen großen Beitrag zur internen Vernetzung der Teilprojekte C2, C5, GP1 und T5.
Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt in der Weiterentwicklung von Materialmodellen für das mechanische Bauteilverhalten mittels mikromechanischer Erkenntnisse.
Theoretische Fortschritte sollen so noch stärker in Bezug zu möglichen Anwendungen gebracht werden.
 
Weitere Informationen finden Sie unter


 

Werkstofftechnisches Kolloquium am 11./12. September 2014

Das Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik (IWW) der Technischen Universität Chemnitz lädt herzlich zum jährlich stattfindenden Werkstofftechnischen Kolloquium (WTK) ein. Das Kolloquium findet am 11. und 12. September 2014 an der TU Chemnitz statt. Die Besucher erwartet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit zahlreichen Vorträgen rund um die Themen Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik.

Weitere Infos unter:

http://www.wtk.tu-chemnitz.de

 

 

SFB HALS startet in die dritte Förderperiode

Ende November 2013 hat sich die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Fortsetzung des Sonderforschungsbereichs 692 entschieden, der damit in seine dritte und letzte Förderperiode geht. Wissen aus den Gebieten Werkstoffwissenschaft, Umformtechnik, Produktionstechnik, Oberflächentechnik, Mechanik, Konstruktions- und Fertigungstechnik sowie Wirtschaftswissenschaften wird hier in gewinnbringender Form zusammengeführt. Der bisherige Sprecher des SFBs, Prof. Wielage, tritt 2014 in den Ruhestand ein. Die wissenschaftliche Leitung des SFBs obliegt in der dritten Förderperiode Prof. Wagner.

Zu den besonderen Leistungen des SFBs in den vergangenen acht Jahren zählt die Erforschung ultrafeinkörniger Gefüge, die bei massiver plastischer Verformung von Leichtmetallen entstehen und besonders interessante mechanische Eigenschaften (hohe Festigkeit bei gleichzeitig guter Verformbarkeit) aufweisen. Solche Werkstoffe sind gerade auch vor dem Hintergrund aktueller Mega-Themen wie der Energiewende von großem praktischem Interesse. Die Chemnitzer Grundlagenforschung stieß auf zunehmendes Interesse in der Fachwelt. Beispielsweise wurde eines der weltweit größten Werkzeuge zur Umformung mittels Equal Channel Angular Pressing entwickelt. Gänzlich neue Umformverfahren zur Gradierung von ultrafeinkörnigen Gefügen, die besonders gute Eigenschaften in oberflächennahen Bereichen von Halbzeugen ermöglichen, wurden gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik entwickelt, das ebenfalls in den SFB integriert ist. Schließlich profitierte der SFB zunehmend von Fortschritten in der mechanischen Modellierung und numerischen Simulation, die auch in der dritten Förderperiode einen wichtigen Schwerpunkt bilden werden.

Ziel des Sonderforschungsbereiches ist auch in den kommenden vier Jahren, das Potenzial hochfester aluminiumbasierter Leichtbauwerkstoffe zur Herstellung von Sicherheitsbauteilen voll auszuschöpfen. Zudem werden die Forschungsergebnisse zum Beispiel zur hochgradig plastischen Umformung im Rahmen von Transferprojekten gezielt in die Industrie überführt und dort für die Halbzeugfertigung genutzt.

Das Team des SFBs geht mit Schwung und zahlreichen Ideen in die letzte Förderperiode. Zu den zentralen Aufgaben zählt es, die nationale und internationale Sichtbarkeit der Chemnitzer Forschungsergebnisse zu erhöhen.

 

 

Berufung Prof. Halle

Herr Prof. Thorsten Halle ist zum 01.01.2013 einem Ruf an die Universität Magdeburg gefolgt. Im SFB 692 war er sehr aktiv und erfolgreich als Arbeitsgruppenleiter (AG 3 und AG 4) und als Teilprojektleiter (C1, T2) tätig. Wenngleich sein Weggang für unseren SFB einen Verlust darstellt, so zeigen diese und frühere Berufungen von SFB-Mitgliedern auch die hohe Fachkompetenz unserer Teilprojektleiter. Die Leitung beider Arbeitsgruppen wurde von Prof. Wagner übernommen. Die Betreuung der beiden Teilprojekte ist weiterhin kompetent abgesichert.

 

 

SFB 692-Kolloquium 2012

Auch 2012 wurde in bewährter Manier das SFB 692-Kolloquium in das Werkstofftechnische Kolloquium (WTK) eingebunden. Jedes Teilprojekt präsentierte durch junge Nachwuchswissenschaftler seine im letzten Jahr erzielten Forschungsergebnisse.

Die Vorträge des SFB 692 waren wie in jedem Jahr auf der Tagung wieder sehr gut besucht. In den nach jedem Vortrag stattfindenden angeregten Diskussionen mit Vertretern aus der Industrie und Wissenschaftlern aus anderen Forschungseinrichtungen boten sich viele Möglichkeiten des Erfahrungsaustausches, die auch genutzt wurden.

 

 

LIMA 2012

Vom 08. bis 10. Mai 2012 fand die Internationale Fachmesse für Leichtbau im Maschinen- und Anlagenbau LIMA in Chemnitz statt. Auf dem dortigen Symposium sprach der Geschäftsführer des SFB 692, Herr Dr. Alisch, zum Thema „Neue höchstfeste Al-basierte Werkstoffe für die Fahrzeugtechnik“. Dabei  stellte er die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Förderphase unseres Sonderforschungsbereichs „HALS“ vor. Den Zuhörern wurde darüber hinaus die interdisziplinäre Zusammenarbeit im SFB verdeutlicht, ohne die die erzielten Ergebnisse nicht möglich gewesen wären.


 

 

ICMC 2012

Im Rahmen des Internationalen  Chemnitz Manufacturing Colloquium ICMC 2012 und des 2. Internationalen Kolloquiums des Spitzentechnologieclusters "eniPROD" - »Ressourceneffiziente Technologien für den Powertrain«, das vom 17.-18. April 2012 am Fraunhofer IWU Chemnitz stattfand, leistete auch der SFB 692 einen Beitrag.

Im Vortrag „Hochfeste leichtmetallbasierte Werkstoffe für Fahrzeugkomponenten“, der auch im Tagungsband veröffentlicht wurde,  fand nicht nur die Entwicklung neuer Werkstoffe Eingang, sondern die Teilnehmer erhielten auch einen ausführlichen Gesamtüberblick über unseren Sonderforschungsbereich.

 

 

Hightech für die Forschung

Im Rahmen eines DFG-Großgeräteantrags wurde das neue Röntgendiffraktometer „D8 Discover“ (Hersteller: Bruker AXS GmbH) beschafft und im Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik in Betrieb genommen.

Mit dem neuen Diffraktometer können verschiedene Röntgenbeugungsmethoden (siehe Überblick) infolge des modularen Aufbaus der einzelnen Komponenten flexibel dem jeweiligen Messzweck angepasst und realisiert werden.

 

 

WTK - Kolloquium mit SFB 692 - Session am 01.09.2011

Im Rahmen des 14. Werkstofftechnischen Kolloquium (WTK), das 2011 wieder zusammen mit der 9. Industriefachtagung Oberflächen- und Wärmebehandlungstechnik (OWT) durchgeführt wurde, fand am 1. September eine SFB 692 Sesssion statt. Es wurden dabei aktuelle Ergebnisse aus dem Sonderforschungsbereich 692 (Hochfeste Aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile) präsentiert.

Nähere Infos erhalten Sie auf der WTK-Website...

Pressemitteilung von 04/2011

Wenn Metalle doch nur gähnen könnten?

Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik beschafft im Rahmen eines Sonderforschungsbereiches ein servohydraulisches Prüfsystem für Ermüdungsversuche

Auch Werkstoffe können ermüden. Im Gegensatz zum Menschen, der dabei gern mal ein hörbares Gähnen von sich gibt, ist einem Bauteil eine Ermüdungsschädigung erst dann wirklich anzumerken, wenn es fast schon zu spät ist. Erst wenn ein Riss zu sehen ist, beispielsweise im Radreifen eines Zuges oder in der Tragfläche eines Flugzeugs, finden Techniker einen warnenden Hinweis darauf, dass das Bauteil der Belastung nicht mehr lange standhalten wird. "Die wirklich wichtigen Vorgänge spielen sich allerdings in Tausenden von Belastungszyklen im Inneren des Materials ab, noch lange bevor auf der Oberfläche ein Riss zu erkennen ist", erklärt Kristin Hockauf, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik (IWW) der TU Chemnitz.

Lesen Sie dazu mehr...

Pressemitteilung von 01/2011

Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik hat ein Mikro-Korrosionsmesszellen-System in Betrieb genommen - Anschaffung im Rahmen eines Sonderforschungsbereiches

Wenn ein Werkstoff rostet, kann das an mikrometergroßen Schwachstellen im Materialgefüge liegen. Mit Hilfe eines Mikro-Korrosionsmesszellen-Systems kann das Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik (IWW) der TU Chemnitz solche Schwachstellen nun aufspüren und untersuchen. Das Swiss Microcell System im Wert von 150.000 Euro wurde in der zweiten Antragsperiode des Sonderforschungsbereiches 692 "Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile (HALS)" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beschafft.

Lesen Sie dazu mehr...

Pressemitteilung von 12/2010

Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik nutzt im Rahmen eines Sonderforschungsbereichs neu beschafften Nanoindenter.

Wie hart ist ein Werkstoff, wie elastisch, wie widerstandsfähig gegenüber Reibung und Verschleiß? Diese Fragen zu beantworten ist schwierig, wenn es sich um Werkstoffschichten handelt, die nur wenige Mikro- oder gar Nanometer dick sind. Am Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik (IWW) der TU Chemnitz steht dafür jetzt ein Nanoindenter zur Verfügung - ein "Universeller Nanomechanischer Tester UNAT" der Firma ASMEC Advanced Surface Mechanics GmbH. Das Gerät im Gesamtwert von 160.000 Euro wurde in der zweiten Antragsperiode des Sonderforschungsbereiches 692 "Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile (HALS)" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beschafft.

Lesen Sie dazu mehr...

2. Wissenschaftliches Kolloquium des Sonderforschungsbereich 692

Am 01. Oktober 2010 fand an der Technischen Universität Chemnitz das 2. Kolloquium des Sonderforschungsbereichs 692 "Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile" (HALS) statt. Die Konferenz war eingebettet in das 13. Werkstoff-technische Kolloquium (WTK). An der Veranstaltung nahmen neben den SFB-Mitgliedern und Mitarbeitern zahlreiche Gäste und Gutachter des SFB sowie Fachexperten aus der Industrie und aus den Forschungsinstituten teil.

Das ganztägige, außerordentlich gut besuchte SFB-Kolloquium mit über 90 Teilnehmern wurde mit einer Einführung durch den Sprecher, Herrn Professor Bernhard Wielage, eröffnet. Im Anschluss daran berichteten die Wissenschaftler in ihren Fachvorträgen über die aktuellen Ergebnisse, die angeregt diskutiert wurden.

Lesen Sie dazu mehr...

Veröffentlichung in der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik 2010

Sonderheft der Zeitschrift Materialwissenschaft und Werkstofftechnik 9/2010 zu den Forschungsergebnissen des SFB 692

1. Erweiterte Mitgliederversammlung in der neuen Phase
Vollversammlung2Vollversammlung1 Am 10.02.2010 fand die erste Erweiterte Mitgliederversammmlung der zweiten Förderperiode statt. Einer der Tagesordnungspunkte war die Wahl des Vorstandes und die Zuwahl von SFB-Mitgliedern. Darüber hinaus standen die nächsten Aufgaben des Sonderforschungsbereichs und die Neustrukturierung der Arbeitsgruppen im Fokus der Veranstaltung.
Pressemitteilung von 12/2009
ECAP Anlage Der 2006 gestartete DFG-Sonderforschungsbereich “Hochfeste Aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile” wird auch von 2010 bis 2013 gefördert. 

Nun hat es die TU Chemnitz schwarz auf weiß: Mit jährlich fast drei Millionen Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) von 2010 bis 2013 an der TU Chemnitz den Sonderforschungsbereich 692 “Hochfeste Aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile ”. So steht es im Bewilligungsschreiben der DFG. Der SFB 692 der Deutschen Forschungsgemeinschaft startete am 1. Januar 2006. Zunächst war die Förderung auf vier Jahre befristet. Mitte des laufenden Jahres wurde nun der Fortsetzungsantrag eingereicht und Anfang September mit Erfolg verteidigt. Auch der Finanzierungsantrag für die Jahre 2010 bis 2013 überzeugte die Gutachter der DFG. Damit erreichte dieser SFB die zweite Förderphase. Basis dafür sind herausragende und kreative Forschungsbeiträge, die auf internationalen wissenschaftlichen Kongressen und in der Fachpresse publiziert werden und weltweit große Beachtung finden. Mehr als acht Millionen Euro hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft bisher in diesen Sonderforschungsbereich investiert, und jeder einzelne Euro davon ist gut angelegt. 

Ein Highlight der ersten Förderperiode waren beispielsweise die Forschungsergebnisse zur Herstellung ultrafeinkörniger hochfester Aluminiumwerkstoffe durch das ECAP-Verfahren (Equal-Channel Angular Pressing). Mit diesem Verfahren wird die Korngröße des Werkstoffs durch extrem große plastische Verformung bis in den Submikrometerbereich abgesenkt. Hierdurch können exzellente Werkstoffeigenschaften hinsichtlich Festigkeit und Duktilität erzielt werden, was für Sicherheitsbauteile von höchster Relevanz ist. Mit den Forschungen auf diesem Gebiet konnte der SFB eine weltweite Spitzenstellung erarbeiten.

Sprecher des SFB 692 ist Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. B. Wielage von der Fakultät Maschinenbau der TU Chemnitz. Der SFB arbeitet fächerübergreifend. Die Zielsetzung dieses Sonderforschungsbereichs verlangt die interdisziplinäre Zusammenführung von Wissen aus den Gebieten Werkstoffwissenschaft, Umformtechnik, Oberflächentechnik, Mechanik, Konstruktionslehre sowie Wirtschaftswissenschaften, also das gemeinschaftliche Zusammenwirken von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Fachdisziplinen. Dieser Tatsache Rechnung tragend ist der SFB interdisziplinär aus neun Professuren der Fakultät Maschinenbau, 1 Professur der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und dem Fraunhofer Institut Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) aufgestellt. Was im SFB 692 bisher erreicht wurde, wird in einem zweibändigen ca. 1300 Seiten dicken Fortsetzungsantrag dokumentiert. In der ersten Förderperiode des Sonderforschungsbereichs bestätigte sich eindrucksvoll das hohe Innovationspotenzial der im Focus stehenden Werkstoffgruppen hochfeste Al- Knetlegierungen, AMCs und Al-Mg-Verbunde. 

Auch in den nächsten vier Jahren haben sich die Forscher viel vorgenommen. Die umfangreichen Ergebnisse der Grundlagenuntersuchungen bilden die Basis für die weiteren Forschungsarbeiten, die in der Herstellung von Demonstratoren der Sicherheitsbauteile bei gleichzeitiger Entwicklung der gesamten Prozesskette münden sollen. Mit der Einbeziehung der Erforschung gradierter Aluminiumwerkstoffe erfolgt eine Erweiterung der bislang verfolgten Ansätze in der beantragten Förderphase.

Exzellente Grundlagenergebnisse der ersten Förderperiode bezüglich der hochgradig plastischen Umformung sowie der Beschichtungstechnik sollen im Rahmen von zwei Transferprojekten in die Industrie überführt werden.

Innerhalb eines neu im SFB integrierten Graduiertenkollegs soll den Doktoranden ein hervorragendes Umfeld während ihrer Promotionsausbildung geboten werden. Dabei steht die Interdisziplinarität in den Bereichen Entwicklung, Herstellung, Eigenschaften und Anwendung hochfester aluminiumbasierter Werkstoffe und Werkstoffverbunde sowie der Entwicklung, Auslegung und Prüfung von Produkten aus diesen Werkstoffen im Focus.
Veröffentlichung in der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik 2009
Cover

Sonderheft der Zeitschrift Materialwissenschaft und Werkstofftechnik 7/2009 zu den Forschungsergebnissen des SFB 692

 

 

Presseartikel

Soziale Medien

Verbinde dich mit uns: