SFB 692 - H A L S - Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile






SFB 692 - Hochfeste Aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile

Aktuelles

WTK - Kolloquium mit SFB 692 - Session am 01.09.2011

Im Rahmen des 14. Werkstofftechnischen Kolloquium (WTK), das 2011 wieder zusammen mit der 9. Industriefachtagung Oberflächen- und Wärmebehandlungstechnik (OWT) durchgeführt wurde, fand am 1. September eine SFB 692 Sesssion statt. Es wurden dabei aktuelle Ergebnisse aus dem Sonderforschungsbereich 692 (Hochfeste Aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile) präsentiert.

Nähere Infos erhalten Sie auf der WTK-Website...

Pressemitteilung von 04/2011

Wenn Metalle doch nur gähnen könnten?

Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik beschafft im Rahmen eines Sonderforschungsbereiches ein servohydraulisches Prüfsystem für Ermüdungsversuche

Auch Werkstoffe können ermüden. Im Gegensatz zum Menschen, der dabei gern mal ein hörbares Gähnen von sich gibt, ist einem Bauteil eine Ermüdungsschädigung erst dann wirklich anzumerken, wenn es fast schon zu spät ist. Erst wenn ein Riss zu sehen ist, beispielsweise im Radreifen eines Zuges oder in der Tragfläche eines Flugzeugs, finden Techniker einen warnenden Hinweis darauf, dass das Bauteil der Belastung nicht mehr lange standhalten wird. "Die wirklich wichtigen Vorgänge spielen sich allerdings in Tausenden von Belastungszyklen im Inneren des Materials ab, noch lange bevor auf der Oberfläche ein Riss zu erkennen ist", erklärt Kristin Hockauf, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik (IWW) der TU Chemnitz.

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Pressemitteilung von 01/2011

Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik hat ein Mikro-Korrosionsmesszellen-System in Betrieb genommen - Anschaffung im Rahmen eines Sonderforschungsbereiches

Wenn ein Werkstoff rostet, kann das an mikrometergroßen Schwachstellen im Materialgefüge liegen. Mit Hilfe eines Mikro-Korrosionsmesszellen-Systems kann das Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik (IWW) der TU Chemnitz solche Schwachstellen nun aufspüren und untersuchen. Das Swiss Microcell System im Wert von 150.000 Euro wurde in der zweiten Antragsperiode des Sonderforschungsbereiches 692 "Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile (HALS)" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beschafft.

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Pressemitteilung von 12/2010

Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik nutzt im Rahmen eines Sonderforschungsbereichs neu beschafften Nanoindenter.

Wie hart ist ein Werkstoff, wie elastisch, wie widerstandsfähig gegenüber Reibung und Verschleiß? Diese Fragen zu beantworten ist schwierig, wenn es sich um Werkstoffschichten handelt, die nur wenige Mikro- oder gar Nanometer dick sind. Am Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik (IWW) der TU Chemnitz steht dafür jetzt ein Nanoindenter zur Verfügung - ein "Universeller Nanomechanischer Tester UNAT" der Firma ASMEC Advanced Surface Mechanics GmbH. Das Gerät im Gesamtwert von 160.000 Euro wurde in der zweiten Antragsperiode des Sonderforschungsbereiches 692 "Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile (HALS)" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beschafft.

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2. Wissenschaftliches Kolloquium des Sonderforschungsbereich 692

Am 01. Oktober 2010 fand an der Technischen Universität Chemnitz das 2. Kolloquium des Sonderforschungsbereichs 692 "Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile" (HALS) statt. Die Konferenz war eingebettet in das 13. Werkstoff-technische Kolloquium (WTK). An der Veranstaltung nahmen neben den SFB-Mitgliedern und Mitarbeitern zahlreiche Gäste und Gutachter des SFB sowie Fachexperten aus der Industrie und aus den Forschungsinstituten teil.

Das ganztägige, außerordentlich gut besuchte SFB-Kolloquium mit über 90 Teilnehmern wurde mit einer Einführung durch den Sprecher, Herrn Professor Bernhard Wielage, eröffnet. Im Anschluss daran berichteten die Wissenschaftler in ihren Fachvorträgen über die aktuellen Ergebnisse, die angeregt diskutiert wurden.

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Veröffentlichung in der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik 2010

Sonderheft der Zeitschrift Materialwissenschaft und Werkstofftechnik 9/2010 zu den Forschungsergebnissen des SFB 692

1. Erweiterte Mitgliederversammlung in der neuen Phase
Vollversammlung2 Am 10.02.2010 fand die erste Erweiterte Mitgliederversammmlung der zweiten Förderperiode statt. Einer der Tagesordnungspunkte war die Wahl des Vorstandes und die Zuwahl von SFB-Mitgliedern. Darüber hinaus standen die nächsten Aufgaben des Sonderforschungsbereichs und die Neustrukturierung der Arbeitsgruppen im Fokus der Veranstaltung. Vollversammlung1
Pressemitteilung von 12/2009
ECAP Anlage Der 2006 gestartete DFG-Sonderforschungsbereich “Hochfeste Aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile” wird auch von 2010 bis 2013 gefördert. 

Nun hat es die TU Chemnitz schwarz auf weiß: Mit jährlich fast drei Millionen Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) von 2010 bis 2013 an der TU Chemnitz den Sonderforschungsbereich 692 “Hochfeste Aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile ”. So steht es im Bewilligungsschreiben der DFG. Der SFB 692 der Deutschen Forschungsgemeinschaft startete am 1. Januar 2006. Zunächst war die Förderung auf vier Jahre befristet. Mitte des laufenden Jahres wurde nun der Fortsetzungsantrag eingereicht und Anfang September mit Erfolg verteidigt. Auch der Finanzierungsantrag für die Jahre 2010 bis 2013 überzeugte die Gutachter der DFG. Damit erreichte dieser SFB die zweite Förderphase. Basis dafür sind herausragende und kreative Forschungsbeiträge, die auf internationalen wissenschaftlichen Kongressen und in der Fachpresse publiziert werden und weltweit große Beachtung finden. Mehr als acht Millionen Euro hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft bisher in diesen Sonderforschungsbereich investiert, und jeder einzelne Euro davon ist gut angelegt. 

Ein Highlight der ersten Förderperiode waren beispielsweise die Forschungsergebnisse zur Herstellung ultrafeinkörniger hochfester Aluminiumwerkstoffe durch das ECAP-Verfahren (Equal-Channel Angular Pressing). Mit diesem Verfahren wird die Korngröße des Werkstoffs durch extrem große plastische Verformung bis in den Submikrometerbereich abgesenkt. Hierdurch können exzellente Werkstoffeigenschaften hinsichtlich Festigkeit und Duktilität erzielt werden, was für Sicherheitsbauteile von höchster Relevanz ist. Mit den Forschungen auf diesem Gebiet konnte der SFB eine weltweite Spitzenstellung erarbeiten.

Sprecher des SFB 692 ist Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. B. Wielage von der Fakultät Maschinenbau der TU Chemnitz. Der SFB arbeitet fächerübergreifend. Die Zielsetzung dieses Sonderforschungsbereichs verlangt die interdisziplinäre Zusammenführung von Wissen aus den Gebieten Werkstoffwissenschaft, Umformtechnik, Oberflächentechnik, Mechanik, Konstruktionslehre sowie Wirtschaftswissenschaften, also das gemeinschaftliche Zusammenwirken von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Fachdisziplinen. Dieser Tatsache Rechnung tragend ist der SFB interdisziplinär aus neun Professuren der Fakultät Maschinenbau, 1 Professur der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und dem Fraunhofer Institut Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) aufgestellt. Was im SFB 692 bisher erreicht wurde, wird in einem zweibändigen ca. 1300 Seiten dicken Fortsetzungsantrag dokumentiert. In der ersten Förderperiode des Sonderforschungsbereichs bestätigte sich eindrucksvoll das hohe Innovationspotenzial der im Focus stehenden Werkstoffgruppen hochfeste Al- Knetlegierungen, AMCs und Al-Mg-Verbunde. 

Auch in den nächsten vier Jahren haben sich die Forscher viel vorgenommen. Die umfangreichen Ergebnisse der Grundlagenuntersuchungen bilden die Basis für die weiteren Forschungsarbeiten, die in der Herstellung von Demonstratoren der Sicherheitsbauteile bei gleichzeitiger Entwicklung der gesamten Prozesskette münden sollen. Mit der Einbeziehung der Erforschung gradierter Aluminiumwerkstoffe erfolgt eine Erweiterung der bislang verfolgten Ansätze in der beantragten Förderphase.

Exzellente Grundlagenergebnisse der ersten Förderperiode bezüglich der hochgradig plastischen Umformung sowie der Beschichtungstechnik sollen im Rahmen von zwei Transferprojekten in die Industrie überführt werden.

Innerhalb eines neu im SFB integrierten Graduiertenkollegs soll den Doktoranden ein hervorragendes Umfeld während ihrer Promotionsausbildung geboten werden. Dabei steht die Interdisziplinarität in den Bereichen Entwicklung, Herstellung, Eigenschaften und Anwendung hochfester aluminiumbasierter Werkstoffe und Werkstoffverbunde sowie der Entwicklung, Auslegung und Prüfung von Produkten aus diesen Werkstoffen im Focus.
Veröffentlichung in der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik 2009
Cover

Sonderheft der Zeitschrift Materialwissenschaft und Werkstofftechnik 7/2009 zu den Forschungsergebnissen des SFB 692